Máni, der Campingbus

Hier findest Du also alles zu unserem Campingmobil, einem umgebauten VW Transporter, namens Máni.
Wie wir zu dem Namen Máni gekommen sind, haben wir in einem eigenen Artikel zur Namensfindung beschrieben, daher hier nur in aller Kürze:

Máni (altnordisch „Mond“) ist in der nordischen Mythologie der Gott des Mondes.
Quelle: Wikipedia

Wir fanden das passt ganz gut, da wir ja auch zwei Kater mit nordischen Namen haben. Aber zum Namen sollte das vorerst reichen.

Warum ein T5 von Volkswagen?

Vor allem bei den ganzen Skandalen in letzter Zeit rund um den Hersteller. Und dem ganzen Dieselskandal (der nach dem Kauf des Fahrzeugs noch schlimmer wurde). Und vor warum kein richtiges Wohnmobil?!
Alles gute Fragen, die wir uns auch gestellt haben. Daher haben wir auch ein paar Antworten darauf 😉

Warum kein Wohnmobil?

Das ist relativ einfach zu beantworten: Wohnmobile sind uns einfach zu sperrig und einfach nicht alltags-tauglich. Wir wollten ein Fahrzeug, mit dem wir ganz normal im Straßenverkehr teilnehmen können, zum Einkaufen oder zur Arbeit fahren und das nicht außerhalb des Urlaubs einfach nur rum steht. Daher kamen für uns auch die Umbauten auf Ducato oder Sprinter Basis nicht in Frage, da hätten wir das Gleiche Problem gehabt. Blieben also nur noch kompakte Vans bzw. Kleintransporter.

Warum ausgerechnet einen Volkswagen?

Das ist dann schon nicht mehr so ganz einfach zu beantworten. Um ehrlich zu sein: Wir wollten auch erst keinen VW, unter Anderem auch wegen den ganzen Skandälchen und seltsamen Machenschaften der letzten Zeit. Daher haben wir uns auch fast alles angeschaut, was man bei uns so auf dem Markt findet. Einen Ford Nugget, einen Mercedes Marco Polo, einen Volkswagen T6 California, und auch andere Basisfahrzeuge, z.B. den Nissan NV200/300 oder einen Citroën Jumpster (der ja gerade von Poessl als fertiger Umbau auf den Markt gebracht wurde).
Allerdings merkten wir sehr schnell, dass wir einen Allrad haben wollen. Da man zwar durch Iglhaut oder Oberaigner jedes Fahrzeug zum Allradler bekommt, die Kosten dafür aber meistens den Fahrzeugpreis meistens übersteigen, musste es also ein Fahrzeug sein, dass von Werk ab Allrad besitzt. Da blieben dann nur noch Mercedes oder Volkswagen übrig.

Unser Favorit war eigentlich der Marco Polo, preislich haben sich die beiden im Neupreis fast nichts gegeben und der Mercedes ist das eindeutig besser verarbeitete Fahrzeug. Allerdings hat uns der Preis der Neufahrzeuge bei beiden komplett abgeschreckt und daher sind wir dann auf die Suche auf dem Gebrauchtwagenmarkt gegangen und da gibt es dann nur noch den VW und man weiss, wie zuverlässig die Fahrzeuge eben sind. Außerdem ist das Ökosystem rund um die VW Busse viel viel größer, daher ging hier dann der Punkt auch an VW.

Warum baut ihr nicht selber aus?

Weil wir zwei linke Hände haben 😀 Aber mal Spaß beiseite, wir haben sehr stark überlegt ob wir selbst ausbauen oder es bei einer Fachwerkstatt machen lassen. Die fertig ausgebauten Fahrzeuge sind meistens sehr teuer, daher hatten wir die Suche nach einem blanken Basisfahrzeug eingeschränkt. Und Blechnerei arbeiten (Aussägen vom Dach) bzw. vollständige Elektrikarbeiten (Spannungswandler, Kabelbaum) trauen wir uns einfach nicht zu.

Das Problem beim „machen lassen“ ist allerdings, dass nicht alle Werkstätte auch gebrauchte Fahrzeuge annehmen. Aber wir haben durch Zufall eine passende Werkstatt gefunden, die auch einen Ausbau machen der uns extrem zusagt und auch tatsächlich mit den Zielen die uns so vorschweben Erfahrung haben.

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