Erstausrüstung für den Camper – Teil I

Campingplatz Alltag -> Wir brauchen eine Erstausrüstung

Campingplatz Alltag -> Wir brauchen eine Erstausrüstung

Da Máni ja bald fertig ist, brauchen wir jetzt auch die Camping-Erstausrüstung. Zum Glück haben wir durch unsere Wander-Reisen bereits ein paar Sachen, aber es fehlen natürlich Tisch und Stühle usw. Im Netz findet man ja ganz viele Listen, was man als Erstausrüstung für ein Wohnmobil so alles haben sollte. Die sind zwar eine gute Hilfe, aber ein Camper hat a) nicht so viel Platz und b) tickt ja auch jeder anders. Daher zeigen wir dir heute was wir für uns als sinnvoll erachtet und gekauft haben.

Disclaimer: Das Folgende ist weder ein Review noch eine Produktempfehlung. Die Sachen sind bisher erst (von uns!) gekauft und noch nicht im Camper-Alltag im Einsatz gewesen.

Bild-Copyright: Alle Produktbilder stammen aus dem Onlineshop von Obelink.

Tisch und Stühle

Mit das Wichtigste für einen gute Zeit beim Campieren ist eine gute Sitz/Ess-Kombination. Im Gegensatz zum Wandern bringt ein Camper da natürlich schon einiges mit und man könnte einfach die Türe auf machen und im Fahrzeug bleiben. Für uns Frischluft-Freunde ist das aber eigentlich nur bei Sauwetter eine Option. Daher müssen Stühle und Tisch her.

Rolltisch

Rolltisch: Campart Texas

Rolltisch: Campart Texas

Eigentlich wollten wir uns einen schicken Bambustisch kaufen. Nachdem wir aber die Rezensionen durchgelesen haben und auch etwas die Angebote verglichen haben, ist diese Variante (leider) ausgeschieden. Die Tische sind unserer Meinung im Preis/Leistung-Verhältnis leider nicht so gut. Also wieder zurück zu einem Alu-Tisch.

Letzten Endes sind wir bei einer günstigen Variante gelandet, die sich gut verstauen lässt und bei der die Rezensionen im Internet ganz gut waren: dem CamPart Texas. Mal schauen wie hakelig das Ganze zum Zusammenbauen und stabil im Gebrauch dann wirklich ist.

Stühle

Faltstuhl: Obelink Strong Folder

Faltstuhl: Obelink Strong Folder

Campingstühle müssen natürlich auch noch her. In unserem Norwegen-Urlaub hatten wir ganz einfache Faltstühle eines großen Discounters in Verwendung. Die waren erstaunlicherweise recht gut, leider bekommt man solche Angebote ja nicht immer. Außerdem brauchen wir Stühle mit einer hohen Gewichtstoleranz, da wir in 1-2 Jahren nicht unbedingt neu kaufen wollen.
Leider gehen die meisten Faltstuhl-Varianten nur bis 110-115kg, das ist uns aber zu wenig. Wir sind beide sowieso schon keine Ultraleichtgewichte und wenn dann noch ein Baby bzw. Kleinkind dazu kommt, geht das doch sehr schnell ans Limit.

Daher haben wir uns jetzt für die Strong Folder von Obelink entschieden. Die haben eine breite Sitzfläche, halten bis 150kg aus und haben als witziges Gimmick eine kleine Kühltasche in der Armlehne. Allerdings sind sie auch sehr, sehr schwer (gute 6 Kilo). Aber wir lassen uns jetzt mal überraschen.

Geschirr

BoCamp Melamin Geschirrset

BoCamp Melamin Geschirrset

Wie auch beim Tisch wollten wir beim Geschirr auf Bambus setzen. Leider hat uns kein Einziges der verfügbaren Sets angesprochen. Das größte Manko war vor Allem der fehlende Henkel an den Tassen. Gut man könnte Tassen extra kaufen, aber das war für uns erstmal nicht der Plan.
Daher greifen wir auf das altbekannte Melamin zurück. Nahezu unzerstörbar und eine riesige Auswahl an Sets.

Wichtig war für uns dass das Set 16-teilig ist und wir direkt alles mit einem Set abdecken können. Außerdem sollte es uns auch irgendwie gefallen und zu Máni passen, daher ist es letzten Endes das BoCamp Geschirrset in Navy geworden.

Fehlt noch das Besteck. Da haben wir noch ein altes Besteckset übrig, das kommt dann in den Camper. Außerdem haben wir noch unsere Opinel Messer, die bei Ausflügen eh immer in unseren Rucksäcken sind.

Brandschutz

Brandschutz ist im Camper natürlich ein großes Thema. Gerade wenn man bei Regen im Fahrzeug kochen muss, sollte man für den Notfall vorbereitet sein. Und bekanntlicher weise hält doppelt gemoppelt besser. Daher haben wir uns entschieden sowohl eine Löschdecke als auch ein Brandschutzspray dabei zu haben. Auch ein richtiger Feuerlöscher war im Gespräch, die waren dann aber doch erstmal zu klobig und schwer. Da müssen wir aber austesten, vor allem da in manchen Ländern für PKW ein richtiger Feuerlöscher vorgeschrieben ist.

Löschdecke

Löschdecke

Löschdecke

Zum Ersticken von kleineren Entstehungsbränden. Gerade im Freien kippt mal schnell etwas um oder man hat durch Funkenflug einen kleinen Brandherd. Auch Schwelbrände in der Elektrik oder durch heiße Gegenstände sind nicht ganz abwegig. Da braucht es meist noch nicht gleich einen richtigen Feuerlöscher aber gerade im Innenraum von Fahrzeugen oder der Nähe von Elektronik ist der Eimer Wasser nicht die richtige Wahl.

Man könnte natürlich Kleidung (nicht Synthetik) oder eine Decke oder ähnliches nehmen, aber eine richtige Löschdecke kostet nicht viel und ist auf jeden Fall die sichere Variante. Untersuchungen der Feuerwehr zeigen aber, dass sie für Fettbrände nur bedingt geeignet ist. Wer also im Fahrzeug frittiert oder ähnliches, sollte auf jeden Fall stärkeres Geschütz auffahren können.

Brandschutzspray

Brandschutzspray

Trias Brandschutzspray

Falls die Löschdecke nicht ausreicht, haben wir dann noch ein Löschspray zur Verfügung. Mit 750ml Inhalt kann man natürlich keine Bäume ausreißen (oder Großbrände löschen). Aber für einen Brand in der Entstehung sollte es reichen. Außerdem beruhigt so eine Flasche das Gewissen.
Durch die Zusammensetzung des Sprays ist es auch für Fett- und Ölbrände geeignet und daher auch eine gute Ergänzung zur Löschdecke. Und die Dose ist wartungsfrei. Das Spray ist bis 3 Jahre nach Produktion haltbar und sicher.

Aber wie bei allen Schutz- und Sicherungsdingen hoffen wir, dass wir sie nie brauchen werden.

 

Das war jetzt aber wieder ein etwas längerer Artikel. Ich hoffe du konntest unsere Gedankengänge nachvollziehen. Es wird auch einen Teil II geben, da wir noch ein paar andere Dinge besorgen müssen, dazu aber später mehr.

 

Über uns Mani im Sharaffenland

Ich bin Máni, ein zu einem Camper umgebauter VW T5 Transporter. Wie es zu dem Namen Máni gekommen ist, findest du im Artikel zur Namensfindung. Meine Fahrer sind Kathrin und Charly, wenn du mehr über sie wissen willst, schau einfach auf ihre Seite.

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